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Feuerverzinken ist nachhaltig


Zum 16-seitigen "Special Nachhaltigkeit"

 



Feuerverzinken spart Ressourcen
Korrosionsschutz ist Ressourcenschutz. Dies gilt in besonderem Maße für das Feuerverzinken, das sich durch eine extreme Langlebigkeit auszeichnet. Eine Schutzdauer von vielen Jahrzehnten ohne Wartungs- und Instandhaltungszwang ist die Regel. Im Vergleich mit Beschichtungen verbraucht eine Feuerverzinkung bis zu drei Mal weniger Ressourcen.

 



Feuerverzinken spart CO2

Eine Feuerverzinkung spart im Vergleich zu Beschichtungen bis zu 114 kg CO2 pro Tonne Stahl. Eine Studie der TU Berlin errechnete: An einem typischen Parkhaus an dem rund 500 t Stahl verwendet wird, ergibt sich eine Ersparnis von 50 Tonnen CO2 im Vergleich zu Farbbeschichtungen. Dies entspricht übrigens dem CO2-Verbrauch von 20.000 Litern Benzin.

 



Feuerverzinken spart Energie
Der Brutto-Energiebedarf für das Feuerverzinken ist zwischen 3,4 – 5,3 MJ/kg angesiedelt. Dies ist vor dem Hintergrund einer sehr langen Schutzdauer und dem Verzicht auf energieintensive Wartungsarbeiten ein sehr geringer Wert. Im Vergleich mit anderen Korrosionsschutzsystemen wie Farbbeschichtungen entsteht damit ein deutlich geringerer Energieaufwand zur Erhaltung von Stahlkonstruktionen.

 

 



Feuerverzinkter Stahl wird recycelt
In 2006 hat die Europäische Stahlindustrie (EU27) 1.290.750 Tonnen Elektrostahl-Filterstäube produziert, die rund 23 Prozent Zink enthielten. 93% dieses Zinks, das heißt 276.920 Tonnen wurden recycelt.

 

 



Feuerverzinkereien arbeiten umweltgerecht
Durch moderne Anlagentechnik konnte in Feuerverzinkereien der Energieverbrauch in den letzten Jahren deutlich gesenkt werden. Emissionen, die beim Feuerverzinken entstehen, werden gefiltert und kontrolliert, um negative Einflüsse auf die Umwelt zu vermeiden.  

 

 



Feuerverzinkereien arbeiten kreislaufwirtschaftlich
Nebenprodukte des Verzinkungsprozesses wie Hartzink, Zinkasche oder Säuren werden recycelt oder für die Herstellung von Zinkpräparaten verwendet. Typische Prozess-Verbrauchsstoffe wie Salzsäure und Flussmittellösungen werden kreislaufwirtschaftlich recycelt oder wieder aufbereitet, z.B. werden „verbrauchte“ Salzsäurelösungen zur Produktion von Eisenchlorid verwendet, das bei der Aufbereitung von städtischem Abwasser genutzt wird. 

 



Zink ist nachhaltig und lebensnotwendig
Zink kann ohne Qualitätsverlust (Downcycling) beliebig oft recycelt werden. Rund 80 Prozent des zum Recycling zur Verfügung stehenden Zinks werden recycelt. Zudem ist Zink als ein in der Natur in Gesteinen und Mineralien vorkommendes Element lebensnotwendig für Mensch, Tier und Pflanze.

 

 



Korrosionsschutz der kurzen Wege
Ein dichtes Netz an Feuerverzinkungsanlagen gewährleistet, dass zu verzinkender Stahl keine weiten Wege zu einer Verzinkerei zurücklegen muss. Dies kommt der Umwelt zu Gute.

 


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