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 |  | |  | |  | |  Abb. 1: Ein Öko-Vergleich der Technischen Universität Berlin belegte die Überlegenheit der Feuerverzinkung in allen Umweltkategorien.
Abb. 2: An einer typischen Parkhauskonstruktion aus 500 Tonnen Stahl können durch Feuerverzinken bis zu 57 Tonnen CO2 eingespart werden.
Abb. 3: Zink kann beliebig oft ohne Qualitätsverlust recycelt werden.
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Falsche Korrosionsschutzentscheidungen haben nicht nur ökonomische, sondern auch dramatische ökologische Konsequenzen. Dies belegt eine Untersuchung der Technischen Universität Berlin. Die Wissenschaftler führten nach der Ökobilanzmethode einen Vergleich der Feuerverzinkung mit Beschichtungen bei langfristiger Nutzung durch. Das Ergebnis der Berliner Studie war eindeutig, die langlebige Feuerverzinkung zeigte in allen Umweltkategorien deutlich bessere Werte.
So ist der CO2-Verbrauch, der den Treibhauseffekt und damit die Erderwärmung begünstigt, beim Feuerverzinken um 62 Prozent geringer. Konkret bedeutet dies, dass eine Feuerverzinkung bis zu 114 kg CO2 weniger pro Tonne Stahl verbraucht. An einer typischen Parkhauskonstruktion, bei der rund 500 Tonnen Stahl verwendet werden, können durch Feuerverzinken bis zu 57 Tonnen CO2 eingespart werden. Dies entspricht den CO2-Emissionen eines modernen Kühlschranks in 750 Jahren. Aber auch bei allen anderen Umweltkategorien ist das Feuerverzinken besser. Es verbraucht beispielsweise rund drei Mal weniger Ressourcen und produziert ungefähr 25 Prozent weniger Sommersmog auslösende Photooxidantien.
Verfahrenstechnisch wurde aus ökologischer Sicht in Feuerverzinkereien schon vor Jahren auf Modernisierung gesetzt. Technologien zum Reduzieren, Reinigen, Recyceln und Rückführen von Abluft, Abwasser, Abfällen und Restwärme sind seit langem ein Standard in Deutschland. Emissionen werden durch Filteranlagen abgeschieden und die in den Filteranlagen anfallenden Stoffe werden anschließend recycelt. Eine moderne Verzinkerei ist zudem abwasserfrei, das heißt Abwässer aus dem Verzinkungsprozess gelangen nicht in die Kanalisation. Kreislaufführungen ermöglichen eine mehrfache Nutzung und auch die Aufbereitung des Prozesswassers. Nahezu alle in Feuerverzinkereien anfallenden Rückstände sind recycelbar und werden aufgearbeitet. Für verfahrenstypische Rückstände wie Hartzink, Zinkbadabschöpfungen, Altfluxe und Altsäuren existieren hochwertige Recyclingverfahren, die eine Kreislaufwirtschaft der Stoffe ermöglichen. Die Feuerverzinkungsindustrie agiert beim Umweltschutz vorbildlich.
Auch beim Produktrecycling ist das Feuerverzinken ein mustergültiger Korrosionsschutz. Am Ende seines Lebenszyklus wird verzinkter Stahl recycelt, indem er primär bei der Elektrostahlproduktion als Schrott eingeschmolzen wird. Das Zink wird bei diesem Prozess als Filterstaub aufgefangen und anschließend aus den Filterstäuben recycelt. In Europa (EU27) fielen bei der Elektrostahlproduktion im Jahr 2006 etwa 1,3 Millionen Tonnen Stahlwerksstäube an, die zu rund 23 Prozent aus Zink bestehen. 93 Prozent des in den Filterstäuben enthaltenen Zinks wird heute bereits zurück gewonnen und wieder verwendet. Dies ist eine äußerst beachtliche Recyclingquote. Der hohe Zinkpreis macht das Recycling von Stahlwerksstäuben besonders attraktiv und motiviert die Recyceler ihre Quote noch weiter zu steigern. Zink kann ohne Downcycling wie Experten sagen, das heißt ohne Qualitätsverlust, beliebig häufig recycelt werden. Zink ist ein ökologischer Alleskönner. Es ist für Menschen, Tiere und Pflanzen lebensnotwendig und als Korrosionsschutz sowieso nicht zu toppen. 
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