


Die verschiedenen Verfahren, STAHL durch ZINK vor Korrosion zu schützen - dargestellt in Piktogrammen und Oberflächenansichten ... 

Abb. 1: FEUERVERZINKEN
a) Stückverzinken
Diskontinuierliches Schutzverfahren, bei welchem die zu verzinkenden Teile einzeln in schmelzflüssiges Zink getaucht werden (Stückverzinken nach DIN EN ISO 1461/Rohrverzinken nach DIN EN 10 240).


Abb. 1: FEUERVERZINKEN
b) im Durchlaufverfahren
Kontinuierliches Schutzverfahren für Stahlband (deshalb Bandverzinken nach
DIN EN 10326 bzw. DIN EN 10327, Bandstahl oder -Draht (nach DIN EN ISO 10244-2), welche in automatisch betriebenen Anlagen einen Zinküberzug im Durchlaufverfahren durch schmelzflüssiges Zink erhalten.


Abb. 2: GALVANISCHES BZW. ELEKTROLYTISCHES VERZINKEN
Schutzverfahren durch Aufbringen eines Zinküberzuges in wässerigen Elektrolyten mit Gleichstrom. Verwendet werden meist saure, aber auch alkalisch-cyanidfreie oder cyanidische Elektrolyte. Einzelbäder (DIN EN 12329) oder Durchlaufverfahren (DIN EN 10152).


Abb. 3: THERMISCHES SPRITZEN MIT ZINK - BZW. SPRITZVERZINKEN
(DIN EN 22063)
Schutzverfahren, bei welchem mittels Flamme oder Lichtbogen aufgeschmolzenes Zink auf die Oberfläche des zu verzinkenden Teils aufgespritzt wird. 

Abb. 4: METALLISCHE ÜBERZÜGE MIT ZINKSTAUB
(Mechanisches Plattieren/Sherardisieren) Schutzverfahren unter Verwendung von Zinkstaub, mit denen mechanisch (Mechanisches Plattieren, DIN EN ISO 12683) oder durch Diffusion (Sherardisieren, DIN EN 13811) Zinküberzüge bzw. Fe + Zn-Legierungsschichten auf geeigneten Werkstücken erzielt werden.


Abb. 5: ZINKSTAUB-BESCHICHTUNGEN
Schutzverfahren, bei dem zinkstaubpigmentierte Beschichtungsstoffe als Schutzschichten auf Stahlteile appliziert werden.


Abb. 6: KATHODISCHER KORROSIONSSCHUTZ
Schutzverfahren für Stahl durch Kontakt mit einer Anode aus Zink bei Gegenwart eines Elektrolyten. Dabei geht das unedlere Metall (= Opferanode aus Zink) in Lösung, während der Stahl (als Kathode) nicht angegriffen wird.

...und in der tabellarischen Übersicht
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